Wenn Sie unser Gast sind und die Wunder, die uns umgeben, in aller Ruhe und mit Neugierde erkunden möchten, haben wir für Sie einen einfachen und angenehmen Reiseführer zu den eindrucksvollsten Orten der Umgebung vorbereitet. Begeben Sie sich auf diese Reise durch romantische Dörfer, unvergessliche Landschaften, klare Seen und authentische Traditionen.
1. Orta San Giulio
Orta San Giulio ist zweifellos eines der romantischsten Dörfer des Piemont. Seine engen Kopfsteinpflasterstraßen, die alten Häuser, die kleinen Geschäfte und die wunderschöne Piazza Motta mit Blick auf das Wasser schaffen eine intime und zeitlose Atmosphäre.
Von hier aus fahren die Boote zur Insel San Giulio, einem mystischen und abgeschiedenen Ort, der für seinen eindrucksvollen „Weg der Stille” bekannt ist.
Auf dem Hügel, der das Dorf überragt, befindet sich der Sacro Monte di Orta, UNESCO-Weltkulturerbe: ein Komplex aus zwanzig mit Fresken verzierten Kapellen, eingebettet in einen ruhigen Wald mit spektakulärem Blick auf den See. Es ist einer der aufregendsten Aussichtspunkte der Region.

2. Pella
Fernab von den Touristenmassen und dem Massentourismus, der für seinen berühmteren Nachbarn Orta San Giulio typisch ist, rühmt sich Pella seiner Seepromenade als Juwel. Eine breite und sonnige Promenade direkt am See, die einen herrlichen Blick auf Orta San Giulio und seine Insel bietet, die direkt gegenüber liegen. Beachten Sie am Ende der Promenade einen gut erhaltenen Turm. Wer hingegen Orta besuchen möchte, kann von hier aus mit einer der zahlreichen Fähren in wenigen Minuten dorthin gelangen.

3. Madonna del Sasso
Die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso thront auf einem riesigen Felsvorsprung über dem Ortasee und wird daher auch „Balkon des Cusio” genannt.
Von hier oben hat man einen herrlichen Blick auf Orta, die Insel, den Sacro Monte und die Berge, die den See umgeben. Die Atmosphäre ist ruhig und beschaulich: ein perfekter Ort, um die Landschaft zu genießen, Fotos zu machen und zur Ruhe zu kommen.

4. Valsesia
Das Valsesia ist als „das grünste Tal Italiens” bekannt: eine Region, in der Natur und Tradition in immer neuen Landschaften aufeinandertreffen.
Die berühmteste Etappe ist Varallo mit seinem außergewöhnlichen Sacro Monte, einem der bedeutendsten Wallfahrtskomplexe des Piemont, reich an Freskenkapellen und Statuen, die das Leben Christi erzählen. Es wäre jedoch schade, sich das kleine Stadtzentrum zu entgehen zu lassen, das unterhalb des Sacro Monte liegt. Die Gassen des Zentrums, gesäumt von lebhaften kleinen Plätzen und historischen Gebäuden, typischen Geschäften, kleinen Kirchen und der Brücke über den Fluss Mastellone, laden zu einem entspannten Spaziergang ein.
Weiter nördlich liegt Rassa, ein winziges Steindorf inmitten von Wäldern und Gebirgsbächen, perfekt für diejenigen, die Ruhe und Spaziergänge in der Natur lieben. Seit einigen Jahren gehört es zum renommierten Kreis der „schönsten Dörfer Italiens” und hat damit eine Anerkennung erhalten, die seinen Charme und seine Einzigartigkeit unterstreicht.
Weiter geht es nach Alagna Valsesia am Fuße des Monte Rosa, einem Ort voller Walser-Charme, ideal für Wanderungen, alpine Kultur und Bergsport.
Das Tal verbindet Kunst, Spiritualität, alpine Natur und alte Traditionen: ein perfektes Ziel sowohl für Entspannung als auch für Abenteuer.

5. Mergozzo
Der Mergozzo-See ist einer der klarsten Seen Italiens. Sein ruhiges Wasser, auf dem keine Motorboote fahren, macht ihn zu einer perfekten Oase zum Schwimmen, Kajakfahren oder Entspannen an seinen Ufern.
Das Dorf Mergozzo ist klein und gemütlich, mit Steinhäusern, einer ruhigen Atmosphäre und der berühmten jahrhundertealten Ulme, die auf dem Hauptplatz thront und seit Generationen das Wahrzeichen des Dorfes ist.

6. Mottarone
Der Mottarone ist ein Aussichtspunkt, der einen wirklich einzigartigen Blick bietet: Von seinem Gipfel aus sieht man sieben Seen und dahinter die imposante Bergkette des Monte Rosa.
Er ist ein perfektes Ziel für Ausflüge, Trekking, Mountainbiking oder einfach nur, um frische Luft zu atmen und eine der spektakulärsten Aussichten des Piemonts zu genießen. Dank seiner besonderen Beschaffenheit kann man seinen Parkplatz, der nur wenige Meter vom Gipfel entfernt liegt, mit dem Auto oder Motorrad erreichen, was ihn auch für diejenigen ideal macht, die nicht so gerne wandern oder nicht viel Zeit zur Verfügung haben.

7. Arona
Das lebhafte, elegante Arona liegt an einer der breitesten Stellen des Lago Maggiore (der Langensee) und ist ein ideales Ziel für einen Spaziergang entlang der Seepromenade zwischen Blumen, Cafés und Bars. Die Altstadt lädt dazu ein, kleine Plätze, Geschäfte und malerische Winkel zu entdecken, die sich perfekt für eine entspannte Pause oder ein unvergessliches Foto eignen.
Auf dem Hügel hinter der Stadt befindet sich der berühmte San Carlone, eine der höchsten Statuen Europas: Man kann in ihr Inneres hinaufsteigen und das Panorama direkt von ihren „Fenstern” aus betrachten. Von der Spitze des Hügels Rocca di Arona aus ist der Blick auf den See und die umliegenden Ufer einfach spektakulär, ideal für diejenigen, die gerne fotografieren oder eine einzigartige Aussicht genießen möchten.

8. Stresa und die Borromäischen Inseln
Stresa ist das Symbol für Eleganz am Lago Maggiore: Blumenalleen, historische Hotels und herrschaftliche Villen säumen die Seepromenade und schaffen eine raffinierte und entspannte Atmosphäre. Bei einem Spaziergang durch die Straßen von Stresa entdeckt man elegante Boutiquen, Straßencafés und Aussichtspunkte, die einen herrlichen Blick auf den See und die umliegenden Berge bieten. Die Altstadt mit ihren gemütlichen Plätzen und historischen Arkaden lädt zu einer Pause oder zur Verkostung typischer lokaler Produkte ein.
Von Stresa aus fahren Boote zu den herrlichen Borromäischen Inseln, einem Trio von Juwelen, die weltweit einzigartig sind. Die Isola Bella ist berühmt für den prächtigen Palazzo Borromeo und seine barocken Terrassengärten, in denen Statuen, Brunnen und Blumen zu jeder Jahreszeit ein malerisches Bild ergeben. Die Isola Madre, die größte der drei Inseln, beherbergt einen botanischen Garten von internationalem Rang mit seltenen und exotischen Arten und einen Adelspalast von zeitlosem Charme. Die kleine, malerische Isola dei Pescatori hat sich ihre traditionelle Atmosphäre bewahrt: Die engen Gassen, die bunten Häuser und die Fischrestaurants schaffen ein authentisches und gemütliches Ambiente, ideal, um langsam spazieren zu gehen und in das lokale Leben einzutauchen.

9. Burg von Angera
Die Burg von Angera ist eine mächtige mittelalterliche Festung, die mit ihrer imposanten Erscheinung und ihrer tausendjährigen Geschichte den unteren Lago Maggiore dominiert. Bei einem Spaziergang durch die mit Fresken verzierten Säle kann man die Geschichte der Adelsfamilien, die hier gelebt haben, zwischen Türmen, Innenhöfen und reich verzierten Räumen nachverfolgen. Der Komplex beherbergt auch das Puppen und Spielzeugmuseum, eine faszinierende Sammlung, die Geschichte des Spielzeugs im Laufe der Jahrhunderte erzählt und von Besuchern jeden Alters geschätzt wird.
Von den Panoramaterrassen der Festung genießt man einen außergewöhnlichen Blick auf Angera, den See und die umliegenden Ufer, mit Ausblicken bis nach Arona und zu den Bergen der Alpen. Die Gärten und Wege rund um die Festung laden zu angenehmen Spaziergängen an der frischen Luft ein und machen den Besuch nicht nur zu einem Eintauchen in die Geschichte, sondern auch zu einem eindringlichen Erlebnis der natürlichen Schönheit des Lago Maggiore.

10.Verbania
Verbania ist eine elegante Stadt mit vielen Grünflächen, ideal für entspannte Spaziergänge zwischen See und Natur. Die Stadt erstreckt sich hauptsächlich über zwei Gebiete: Pallanza und Intra, die beide einzigartige Merkmale aufweisen, die es zu entdecken gilt.
Pallanza ist berühmt für seine berühmten Gärten der Villa Taranto, ein wahres botanisches Paradies, in dem Blumen, exotische Bäume und Springbrunnen je nach Jahreszeit immer wieder neue Szenarien schaffen. Die gepflegte und malerische Seepromenade ist ideal für einen Spaziergang zwischen Blumenbeeten, Bänken und Aussichtspunkten auf den See. Die Straßen des Zentrums bieten elegante Boutiquen, Cafés und Restaurants, in denen man lokale Spezialitäten genießen kann.
Intra hingegen hat eine lebhaftere und kommerziellere Atmosphäre mit einem belebten historischen Zentrum, Märkten und charakteristischen Arkaden. Vom Hafen von Intra aus starten Boote zu Ausflügen auf dem See, die einen herrlichen Blick auf die umliegenden Dörfer und Inseln bieten. Ein Spaziergang durch die Gassen von Intra bedeutet, in den Alltag der Stadt einzutauchen, zwischen historischer Architektur und Ausblicken auf den See, und rundet so das Erlebnis von Verbania als kulturelles und naturverbundenes Reiseziel ab.

11. Terre del Nebbiolo dell'Alto Piemonte
Die Hügel des Alto Piemonte sind berühmt für ihre hochwertigen Weinberge und insbesondere für den Anbau der Nebbiolo-Traube, einer der bekanntesten Rebsorten Italiens. Die Dörfer und Landschaften von Gebieten wie Gattinara, Boca, Ghemme und Fara sind geprägt von ordentlichen Rebzeilen, historischen Weinkellern und kleinen Produzenten, die jahrhundertealte Traditionen weiterführen. Bei einem Besuch dieser Gegend kann man malerische Straßen zwischen den Weinbergen entlangfahren, in familiengeführten Weinkellern zu geführten Verkostungen einkehren und die traditionellen Methoden der Weinherstellung entdecken. Die lokalen Dörfer bieten romanische Kirchen, mittelalterliche Türme und charakteristische kleine Plätze, auf denen oft Märkte oder Feste stattfinden, die den typischen Produkten gewidmet sind. Hier genießt man den Nebbiolo zusammen mit lokalen Käsesorten, Wurstwaren und traditionellen Rezepten und taucht so in ein authentisches Erlebnis ein, das Wein, Kultur und Landschaft vereint.
